Gründung eines Innovationszentrums ermöglicht die Entwicklung einer einzigartigen Unternehmensumgebung
19.10.2011Die Gründung des Tomsker Zentrums für Bildung, Forschungen und Entwicklungen „INO Tomsk 2020", dessen Konzept durch die Regierung der RF genehmigt wurde, ermöglicht zum Jahr 2020 den Ausbau einer einzigartigen Unternehmensumgebung. Im Weiteren werden diese Erfahrungen mit anderen Regionen ausgetauscht, meint die erste Vize-Gouverneurin der Region, Oxana Koslowskaja.
Früher wurde mitgeteilt, dass die Regierung der RF das Gründungskonzept des Zentrums für Bildung, Forschungen und Entwicklungen in der Region Tomsk genehmigt hat. In der Verordnung vom 6. Oktober 2010 geht es darum, dass das Russische Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Handel die Konzeptrealisierung sichert. Das Finanzministerium, das Ministerium für regionale Entwicklung, das Ministerium für Verkehr, das Ministerium für Bildung und Wirtschaft sowie andere interessierte föderale Exekutivorgane sollen sich nach Konzeptbestimmungen richten.
Dabei kostet die Gründung des Zentrums „INO Tomsk 2020" den Budgets aller Ebenen sowie Investoren in den Jahren 2011 bis 2013 39,9 Mrd. Rubel.
Das Konzept des Zentrums sieht insbesondere folgende Schwerpunkte vor: Gründung eines Universitätscampus auf dem linken Tom-Ufer sowie einer präsidialen Kadettenanstalt in Tomsk; Bau eines klinisch-diagnostischen Zentrums, das zum Forschungsinstitut für Kardiologie der Russischen Akademie der medizinischen Wissenschaften gehört; Einsatz des Schnellverkehrs auf der Strecke Nowosibirsk-Tomsk; Bau des Umgehungsgleises um Tomsk herum sowie der Strasse Akademgorodok (südlicher Teil der Tomsker Technisch-Implementierenden Sonderwirtschaftszone)-Tomsker Flughafen und Errichtung des zweiten Hauptgleises auf der Strecke Taiga-Tomsk.
„Die Konzeptidee besteht in der weiteren Entwicklung der einzigartigen Unternehmensumgebung und Integration aller Bestandteile des regionalen Innovationssystems. Das Ziel ist dabei, hochqualifizierte, ständig verfügbare und jährlich ergänzende Personalreserven unter den jeweiligen Bedingungen zu bilden. Diese Kader sollen auch Lust haben, in Tomsk zu leben und zu arbeiten", - teilte Frau Koslowskaja bei der Pressekonferenz im regionalen Medienzentrum RIA Nowosti mit.
„Der erste Punkt der Verordnung bestätigt tatsächlich den Status von Tomsk auf der Karte der innovativen Aktivität Russlands", - sagte Frau Koslowskaja.
Sie betonte ebenfalls, dass dieses Entwicklungsmodell in Russland zum ersten Mal genehmigt wurde.
„Dem Konzept wurde mit der Absicht zugestimmt, am Beispiel der Region Tomsk und der hier gesammelten Erfahrungen ein Modell zu entwickeln. Dieses Modell kann im Weiteren in den Regionen, welche das notwendige innovative Potential für die Entwicklung besitzen, verwendet werden," - sagte die Vizegouverneurin.
Nach ihren Worten wird die Besprechung von Entwicklungsmodellen der Innovationszentren zum Schlüsselthema des 15. Tomsker Innovationsforums, das 2012 stattfindet.
„Allen Anzeichen nach widmen wir diesem Thema das 15. Innovationsforum, und zwar den in Russland und weltweit existierenden Entwicklungsmodellen von Zentren für Bildung, Forschungen und Entwicklungen auf Weltniveau. Während des Forums wird ebenfalls folgende Frage besprochen: was können wir verwenden und unseren Partnern und Kollegen anbieten?". – teilte Oxana Koslowskaja mit.
Nach den Worten von Frau Koslowskaja versuchen die Behörden der Region Tomsk, diese Frage während der Arbeit am Programm der Innovationsentwicklung der Region für den Zeitraum 2012 bis 2016 gemeinsam mit Fachkräften der Weltbank zu beantworten.
Quelle: RIA NowostiVersion fuer Druck